Therapiebegleithunde-Team

Ein ausgebildetes, geprüftes Team macht seine Besuche nach Absprache in einer sozialen, medizinischen oder pädagogischen Institution. Speziell geschulte Teams können auch zur direkten Mitarbeit mit Ergo-, Physio-, Sprachtherapeuten, Ärzten und Psychiatern eingesetzt werden.

Ausbildung zum Besuchshunde- / Therapiebegleithunde-Team

Das Freiburger Institut für tiergestützte Therapie hat sich zum Ziel gesetzt, verantwortungsvolle Hundebesitzer und ihre vierbeinigen Partner zu einsatzfähigen Teams in der tiergestützten Therapie auszubilden. Die Ausbildung der Teams erfolgt in Theorie und Praxis. Der Praxisteil wird von in Hundefragen und im Bereich der Tiertherapie erfahrenen und kompetenten Ausbildern geleitet. Der Theorieteil besteht aus Vorträgen, die von Fachleuten aus dem Bereich der Psychologie, Pädagogik und Medizin gehalten werden.

Ziel ist es, dass Sie und Ihr Hund in der Lage sind, als Team zu kommunizieren, die vielseitigen Möglichkeiten und Grenzen des tiergestützten Einsatzes mit Klienten zu erkennen, und dies für den Hund artgerecht umzusetzen. Des Weiteren möchten wir Ihnen grundlegende notwendige theoretische Kenntnisse im hundefachbezogenen und organisatorischen Bereich im tiergestützten Einsatz, sowie die praktische Umsetzung des Erlernten vermitteln.

Der Hund

Ihr Hund sollte bei der Abschlussprüfung in der Regel mindestens 18 Monate alt, körperlich gesund und je nach Rasse nicht älter als 6 Jahre sein.

Der Hund sollte alle Fertigkeiten beherrschen, die einen wohlerzogenen, menschenfreundlichen Hund kennzeichnen, den man überall hin mitnehmen kann. Je besser die vorhandene Basis ist, umso leichter können spezielle Fertigkeiten für die Therapiebegleithunde-Einsätze eingeübt werden.

Folgende Voraussetzungen erachten wir als wichtig:

  • Der Hund beherrscht die Grundsignale (Sitz, Platz, Bleib, usw.).
  • Der Hund geht an lockerer Leine mit seinem Besitzer oder einer Fremdperson.
  • Der Hund kann ohne zu knurren, ausdauerndes Bellen oder Angriffslust zu zeigen, andere Hunde auf Abstand treffen.
  • Der Hund verhält sich ruhig, wenn die Bezugsperson eine andere Person begrüßt, diese sich die Hände reichen und kurz plaudern.
  • Der Hund bleibt weitgehend ruhig, wenn ihn eine Fremdperson überall am Körper berührt und die Lefzen hebt.
  • Der Hund kann unerwartete Geräuschen ertragen und zeigt sich dabei nur wenig ängstlich-verstört.
  • Der Hund zeigt keine aggressiven oder beschützerischen Reaktionen.
  • Der Hund kann aus Spielsituationen abgerufen werden.
  • Der Hund kann neben einem Gefährt (z.B. Einkaufswagen, Kinderwagen usw.) angeleint laufen.
  • Der Hund kann einige Minuten unangeleint sitzen oder liegen bleiben, wenn die Bezugsperson sich von ihm entfernt.

Während der Praxisteile sind läufige Hündinnen unbedingt vorher anzumelden.

Gegen eine zusätzliche Gebühr können Sie gerne eine Verhaltensbeobachtung des Mensch-Hund-teams, um zu erfahren, ob Sie und ihr Hund sich prinzipiell für eine Ausbildung zum Therapiebegleithunde-Team eignen.

Was uns wichtig ist

  • Vermeidung von Überforderung des Hundes
  • Stärkung der Bindung zwischen Mensch und Hund
  • Stärkung des Vertrauens des Hundes zu seinem Menschen
  • Keine Instrumentalisierung des Hundes
  • Beachtung der natürlichen Bedürfnisse des Hundes
  • Individuelle Betreuung der zukünftigen Therapiehundeteams und deren Fragen
  • Eingehen auf rassebedingte Unterschiede (z.B. Lernverhalten, Aktivitätsgrad)

Informationen zur Ausbildung

finden Sie im Download-Center.