Therapiebegleithunde-Team

Ein ausgebildetes, geprüftes Team macht seine Besuche nach Absprache in einer sozialen, medizinischen oder pädagogischen Institution. Speziell geschulte Teams können auch zur direkten Mitarbeit mit Ergo-, Physio-, Sprachtherapeuten, Ärzten und Psychiatern einge-setzt werden.

Ausbildung zum Besuchshunde- / Therapiebegleithunde-Team

Das Freiburger Institut für tiergestützte Therapie hat sich zum Ziel gesetzt, verantwortungsvolle Hundebesitzer und ihre vierbeinigen Partner zu einsatzfähigen Teams in der tiergestützten Therapie auszubilden. Die Ausbildung der Teams erfolgt in Theorie und Praxis. Der Praxisteil wird von in Hundefragen und im Bereich der Tiertherapie erfahrenen und kompetenten Ausbildern geleitet. Der Theorieteil besteht aus Vorträgen, die von Fachleuten aus dem Bereich der Psychologie, Pädagogik und Medizin gehalten werden.

Ziel ist es, dass Sie und Ihr Hund in der Lage sind, als Team zu kommunizieren, die vielseitigen Möglichkeiten und Grenzen des tiergestützten Einsatzes mit Klienten zu erkennen, und dies für den Hund artgerecht umzusetzen. Des Weiteren möchten wir Ihnen grundlegende notwendige theoretische Kenntnisse im hundefachbezogenen und organisatorischen Bereich im tiergestützten Einsatz, sowie die praktische Umsetzung des Erlernten vermitteln.

Der Hund

Ihr Hund sollte bei der Abschlussprüfung im Frühjahr 2010 mindestens 18 Monate alt und körperlich gesund sein. In der Regel sollte der Hund je nach Rasse nicht älter als 6 Jahre sein. Wir gehen davon aus, dass Ihr Hund Grundsignale wie: Sitz, Platz, Verharren (bleib) weitestgehend beherrscht. Er an lockerer Leine gehen kann und auch aus Spielsituationen abrufbar ist. Der Hund ist Menschen gegenüber aufgeschlossen und freundlich, das Treffen anderer Hunde sollte möglich sein. Während der Praxisteile sind läufige Hündinnen unbedingt vorher anzumelden.

Gegen eine zusätzliche Gebühr können Sie gerne an einem Eintrittstest teilnehmen, um zu erfahren, ob ihr Hund sich prinzipiell für eine Ausbildung zum Therapiebegleithund eignet.

Was uns wichtig ist

  • Vermeidung von Überforderung des Hundes
  • Stärkung der Bindung zwischen Mensch und Hund
  • Stärkung des Vertrauens des Hundes zu seinem Menschen
  • Keine Instrumentalisierung des Hundes
  • Beachtung der natürlichen Bedürfnisse des Hundes
  • Individuelle Betreuung der zukünftigen Therapiehundeteams und deren Fragen
  • Eingehen auf rassebedingte Unterschiede (z.B. Lernverhalten, Aktivitätsgrad)