Das Freiburger Institut für tiergestützte Therapie
Das Freiburger Institut für tiergestützte Therapie (F.I.T.T) wurde im August 2007 gegründet. Ziele des Instituts sind
- Durchführung von Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Bereich der tiergestützten Therapie und Pädagogik
- Information über tiergestützte Interventionen durch Vorträge und Praxistage
- Forschung zu tiergestützten Interventionen
- Etablierung von Praxisprojekten
Das Institut ist Teil des gemeinnützigen Vereins "Hunde begleiten Leben - Assistenzhunde Freiburg e.V."
Fortbildungen finden zur Zeit in Freiburg im Breisgau (Deutschland) und in der Nähe von Solothurn (Schweiz) (Tiergestützte Therapie und Pädagogik Schweiz) statt.
Die Initiative zu diesem Verein wird durch Mitglieder getragen, welche als interdisziplinäres Team aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen des Gesundheitswesens und aus anderen Berufsgruppen des Sozialwesens kommen.
Entwicklung der tiergestützten Therapie
Berichte, dass Tiere für therapeutische Zwecke eingesetzt wurden, gibt es bereits aus dem achten Jahrhundert. Auch Quellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert berichten von Versuchen einer tiergestützten Therapie im psychiatrischen Bereich.
Tiergestützte Therapie und tiergestützte Pädagogik wurde zuerst in den angelsächsichen Ländern erprobt und angewandt. Auch die wissenschaftliche Erforschung vom helfenden und heilenden Einsatz von Tieren begann dort.
Die Einsicht, dass Tiere den Menschen nicht nur als "Fleischlieferanten" dienen, Lasten tragen oder Gesellschaft leisten, sondern helfen und heilen können, führte zu einer weltweiten Bewegung, die in den neunziger Jahren auch Deutschland erfasste.
Potenziale tiergestützter Therapie optimal nutzen
In den letzten Jahren hat man erkannt, wie wichtig Tiere für kranke oder behinderte Menschen sind. Auch wenn Kinder und Jugendliche auf konventionelle Fördermethoden nicht mehr reagieren und therapie-müde oder therapie-resistent sind, liegt in tiergestützter Therapie eine große Chance. Was Therapeuten oft nicht gelingt, schaffen Tiere in Sekundenschnelle: Sie bringen Menschen zum Lachen, geben neuen Lebensmut, regen längst verloren geglaubte Fähigkeiten an.
Begegnung nicht dem Zufall überlassen
Um dauerhaft Wirkungen im Sinne einer Steigerung der Lebensqualität aller Beteiligten zu erzielen, sollten die Begegnungen zwischen Mensch und Tier jedoch nicht dem Zufall überlassen werden. Es gilt, die Potenziale, die der Umgang mit Tieren Menschen bieten kann, optimal zu nutzen.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf dem Schutz des Tieres. Denn ganz wichtig ist, dass Tiere nicht instrumentalisiert und überfordert werden.
Fortbildung entspricht internationalen Standards
Das Freiburger Institut für tiergestützte Therapie legt grossen Wert auf wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Fortbildungen.
Die Weiterbildung des Freiburger Instituts für tiergestützte Therapie ist durch die European Society for Animal Assisted Therapy mit Sitz an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien akkreditiert.







